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Erotisches Volkslied - Mädchenklage

Edgar Degas - Weiblicher liegender Akt



MÄDCHENKLAGE.

1.

Meine Mutter will’s nicht leiden,
Daß ich eine Hure bin
Und ich tu’s ja doch mit Freuden,
Lege mich von selber hin,
Denn der Schwanz, der ist mein Leben
Und das Liebste auf der Welt,
Weil das gute, schöne vögeln
Meiner Fotz’ so sehr gefällt.

2.

Lieber Bursche komm’ und reite1,
Bis mir meine Schachtel2 kracht,
Flick von hinten, von der Seite,
Auch in’s Arschloch, doch hab’ Acht.
Glaub’, es wird mir gar nicht sauer,
Wenn dein Schwanz stets frisch angreift,
Bis zum Schluß der kalte Bauer
Über’s Arschloch runterläuft.

3.

Will der Schwanz dir nicht mehr steh’n,
Sind schon deine Eier schlapp?
Komme her, es wird schon geh’n,
Zieh’ nur deine Hose ab.
Du wirst an meinem Busen spielen
Und geil nach meiner Fotze seh’n,
Ich wiederum an deinem Schwanze wühlen,
Bis er dir wie ein Pfeil wird steh’n.

1 reiten = coire.
2 vulva.


Vorlage: Erotische Volkslieder aus Deutsch-Österreich mit Singnoten, gesammelt und herausgegeben von E. K. Blümml, Privatdruck
aus: Geschriebenes Liederbuch des Johann Porzer vom Eisenbahnregiment in Korneuburg, 1905. — Vgl. auch Blümml,  Anthrop. II. [1905] 111 f. Nr. L.



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An den Tod.
Im Lärm des Tages sind sie starr befangen:
Seht an die Jagd, die stürmisch-ruhelose,
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Genuß! heißt ihr Begehren,
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Und bändigt ganz der bebenden Gedanken;
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Edgar Steiger - Nächtlicher Ritt


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Mit ihrem süßesten Segen.

Und wärst du der Teufel und wärst du der Tod,
Ich will dich umschlingen und pressen
Und das lachende Glück und die wimmernde Not
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Aus: Chorus eroticus, Neue deutsche Liebesgedichte, Herausgegeben von Karl Lerbs, Rainer Wunderlich Verlag, Leipzig, 1921